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Auditing

HINWEIS: Um diesen Artikel gut verstehen zu können, sollten Sie vorher den Artikel "Scientology - eine Einführung" gelesen haben, wo Sie einige Aussagen über den Menschlichen Verstand finden, auf denen hier aufgebaut wird.

Was ist Auditing?

Auditing ist eine Aktivität, die zwischen einem Auditor (einer Person, die in den Techniken der Scientology und Dianetik ausgebildet wurde) und einer Person, die sich verbessern möchte – nennen wir sie Klient – in einer Auditingsitzung durchgeführt wird, das heißt, einem bestimmten Zeitraum, den die beiden an einem ruhigen, ungestörten Ort verbringen, um Auditing durchzuführen.

Der Zweck von Auditing 

In der Anwendung von Scientology gehen wir von Folgendem aus:

  • der Mensch hat ein Bestreben, gut zu sein
  • er möchte sein Überleben verbessern, was beinhaltet, dass er das Überleben seiner Umgebung (Familie, Freunde usw.) fördern möchte
  • er möchte das, was sein Überleben behindert, überwinden.

Auditing zielt nun darauf ab,

  • eine Person mit ihren Fähigkeiten vertrauter zu machen und die Fähigkeiten zu erweitern;
  • diejenigen geistigen Dinge, die die Person behindern oder krank und unglücklich zu machen, zu beseitigen oder schwächer zu machen.

Kurz gesagt, Auditing soll einer Person helfen, das Leben besser zu verstehen und erfolgreicher zu meistern. Auditing soll die Selbstbestimmung des Klienten erhöhen.

Das Grundprinzip von Auditing

Der reaktive Verstand kann eine Person beeinflussen, weil er unbewusste Dinge enthält. Die Person merkt zum Beispiel, dass sie in bestimmten Situationen die Beherrschung verliert, aber weiß überhaupt nicht, warum. Auditing basiert auf dem Prinzip, dass das, was man sich genau anschaut, seine Macht über einen verliert. Der Auditor richtet daher die Aufmerksamkeit des Klienten auf bestimmte Bereiche oder Themen. Der Klient schaut sich an, was er dazu für Gedanken, Gefühle, Bilder und Erlebnisse in seinem Verstand hat. Er erzählt dem Auditor, was er findet, und der Auditor macht nichts weiter, als dem Klienten mitzuteilen, dass er ihn verstanden hat. Dies nennen wir den Auditing-Kommunikationszyklus. Es kann sein, dass der Auditor viele Male hintereinander die Aufmerksamkeit des Klienten auf dieselbe Sache lenkt, um ihm zu ermöglichen, nach und nach alles darüber herauszufinden. Wichtig sind dabei zwei Dinge:

  1. Der Auditor nimmt keine Bewertung dessen vor, was der Klient findet. Er gibt keine Interpretationen. Er hilft einfach der Person, sich ein eigenes Bild dazu zu machen und zu eigenen Schlussfolgerungen zu kommen, indem er Fragen stellt und die Antworten einfach entgegennimmt.
  2. Man bleibt bei einem Thema, bis die Person in Bezug darauf einen Gewinn erfährt. Sie findet etwas Neues über sich oder das Leben heraus. Ein Stück des reaktiven Verstandes verschwindet endgültig oder hört zumindest auf, auf die Person einzuwirken. Was man nicht macht, ist von einem Thema zum anderen zu springen, ziellos herumzuschweifen und Dutzende von Sachen anzureißen, die hinterher alle auf einmal auf die Person einwirken, so dass sie in einem schlechteren Zustand wäre als vorher.

Der Auditor ist außerdem an einen Auditorenkodex gebunden, eine Sammlung von etwa 30 Regeln, die sein Verhalten dem Klienten gegenüber bestimmen sollen und für bestmögliche Gewinne sorgen. Diese Regeln beinhalten etwa, dass der Auditor den Klienten niemals für etwas, was er sagt, abwerten darf; oder dass der Auditor Geheimnisse des Klienten, die er in Sitzung erfährt, niemals für Bestrafung oder Erpressung verwenden darf.

Die Vorgehensweise im Auditing

Normalerweise basiert das Auditing einer Person auf einem Programm, das für sie erstellt wird. Zu Beginn macht der Auditor ein Interview mit dem Klienten, in dem ermittelt wird, wie sein geistiger und körperlicher Zustand ist, was ihm Schwierigkeiten bereitet, welche Dinge er gerne verbessern möchte usw.

Eine dafür ausgebildete Person, ein sogenannter Fallüberwacher, stellt dann eine Abfolge von Schritten und Auditingaktionen zusammen, die die individuelle Situation des Klienten berücksichtigt. Der Fallüberwacher wird auch weiterhin dem Auditor zur Seite stehen, seine Sitzungsberichte lesen, eventuelle Fehler korrigieren und das Programm wenn nötig aktualisieren. Durch diese außenstehende Instanz soll gewährleistet werden, dass der Auditor nicht blind gegenüber eigenen Fehlern oder „fixen Ideen“ wird.

Ein Auditingprogramm berücksichtigt zum einen gewisse Themenbereiche, die ganz allgemein bei jedem im Auditing angesprochen und verbessert werden sollen (s. der Artikel „Die Brücke“). Zum anderen werden Bereiche aufgegriffen, die sich als „geladen“ herausgestellt haben. Ladung ist die schädliche Energie, die im reaktiven Verstand mit Themen und Geschehnissen verbunden ist.

Das E-Meter

Um geladene Bereiche aufzuspüren, benutzen wir im Auditing das E-Meter als Hilfsmittel. Ein E-Meter (Kurzwort für Elektro-Psychometer) ist im Grunde ein sehr feines Messinstrument, dass die Veränderung von elektromagnetischen Feldern messen kann, die sich in und um eine Person befinden. Diese werden von den Gedanken und Bildern, die sich im Verstand befinden, beeinflusst, insbesondere, wenn diese „Ladung“ aufweisen. Das E-Meter zeigt eine Reaktion, wenn der Auditor einen geladenen Bereich anspricht. Der Auditor weiß dann, dass dieses Thema wirklich geladen ist, und dass es im Auditing aufgegriffen werden sollte.

Das E-Meter ist deswegen ein unersetzliches Werkzeug, weil der Klient zwar eine Ahnung hat, in welchem Bereich er Schwierigkeiten hat. Aber wo genau sitzt die Ladung? Wüsste er das sicher, könnte er es wahrscheinlich im Nu selber auflösen. Aber es ist ja gerade das Unbekannte, das Ver-borgene an diesen Dingen, die einem das Leben schwer machen. Das E-Meter hilft dem Auditor also, die richtige Frage zu stellen und den richtigen Ansatzpunkt zu finden, um den reaktiven Verstand des Klienten in Angriff zu nehmen, so dass dieser sich schließlich von dem lösen kann, was ihm das Leben schwer gemacht hat.

Wer kann auditieren?

Es gibt einfache Prozesse, die man schon durch die sorgfältige Lektüre eines Buches erlernen und z.B. mit einer anderen Person gegenseitig aneinander auditieren kann. Dies kann einigen Gewinn bringen. Empfehlenswert ist z.B. das Buch „Selbstanalyse“ von L.Ron Hubbard.

Wenn man Auditing wirklich als Weg beschreiten will, sollte man sich aber an einen professionellen Auditor wenden, der eine kompetente Ausbildung genossen hat. Wir empfehlen, einen Kontakt zu einem Auditor in der Ron’s Org zu suchen. Die Ron’s Org ist ein nicht hierarchisch organisiertes Netzwerk von Gruppen und Einzelpersonen, die Interessierten Auditing und Ausbildung liefern und sich dabei an die Techniken von L.Ron Hubbard halten. Wir empfehlen Ihnen dagegen nicht, Auditing in einer Scientology-Kirche oder einem Dianetik-Zentrum der Scientology-Kirche zu nehmen. Sie können dort zwar durchaus noch gute Auditoren finden, aber zum einen werden nach unserem Verständnis teilweise unerhört hohe Preise verlangt, und zum anderen wird die Auditing-Technologie dort nach unserer Auffassung gegen die Menschen verwendet, um Macht über sie zu erlangen und möglichst viel Geld aus ihnen herauszuholen. Das eigentliche Ziel wurde aus den Augen verloren.

In unserem Artikel "Die Brücke" finden Sie weitere Schritte, die im Auditing durchlaufen werden.

Wenn Sie einen persönlichen Kontakt wünschen, schicken Sie uns gerne eine E-Mail über unser Kontaktformular.